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Texas Hold’em Poker

Das Kartenspiel Texas Hold’em ist eine Poker-Variante und wird besonders häufig in Spielbanken neben Seven Card Stud angeboten. Dieses Spiel ist für zwei bis zehn Spieler bestens geeignet.

Das wird gebraucht

Kartendeck ohne Joker Zwei Spieler

Geschichte

Die Hold’em Varianten stammen von dem bekannten Spiel Wild Widow ab. Es wurde zum ersten Mal 1920 gespielt. Texas Hold’em erfährt allerdings erst seit den letzten Jahren eine immer größer werdende Beliebtheit. Nicht nur Turniere, sondern auch Cash Games werden überwiegend mit der Spielvariante gespielt.

Ziel des Spiels

Das Ziel von Texas Hold’em ist es, die höchste Poker-Kombination zu erzielen und die Gegner mit dem Kartenblatt zu schlagen.

Beschreibung des Spiels

Die Spielregeln von Texas Hold’em sind einfach aber für Anfänger vielleicht ein bisschen verwirrend. Am Anfang werden jedem Mitspieler zwei Karten verdeckt ausgeteilt. Dann kommt es zum Flop und es werden drei Karten offen für alle auf dem Tisch ausgelegt. Nach dieser Aktion wird noch eine vierte Karte ausgegeben. Turn nennt sich das. Letztendlich wird dann noch eine fünfe Karten (River) auf den Tisch gelegt und aufgedeckt. Die fünf Karten, die auf dem Tisch offen liegen, sind Gemeinschaftskarten. Im Prinzip ist es so, dass ein Pokerblatt aus den besten fünf von sieben Karten (zwei eigene Karten und fünf Gemeinschaftskarten) gebildet wird. Alle Mitspieler haben Zugriff auf die fünf Gemeinschaftskarten. Ein Beispiel am Rande. Bekommen wir eine Herz Dame und ein Herz Ass als eigene Karten, setzen und der nächste Spieler geht mit, dann kommt es zum Flop. In der Mitte liegen dann vielleicht ein Karo Ass, Pik 10 und eine Herz 9, dann haben wir ein Paar (zwei Asse). Kommt beim Turn eine Herz 10 hinzu, dann haben wir im Prinzip ein Doppelpaar. Hat allerdings der Gegner noch eine weitere 10 auf der Hand, so hat er einen Drilling, was im Endeffekt besser ist. Mit ein bisschen Glück kann aber auch noch ein Flush erzielt werden, wenn bei der nächsten Runde eine weitere Herz-Karte zum Vorschein kommt. Das wäre dann beim letzten Schritt, dem River, der Fall. Nun setzen wir einfach nochmal und der Gegner geht im besten Fall mit. Beim Showdown zeigen wir den Flush. Hat der Gegner beispielsweise einen Drilling, dann gewinnt der Flush. Insgesamt gibt es zehn verschiedene Gewinnkombinationen.

Royal Flush

Straight Flush

Vierling, Poker, Four of a kind

Full House

Flush

Straße, Straight

Drilling, Three of a kind

Zwei Paare, Two pair

Ein Paar, One pair

High Card

 

Der Royal Flush ist der höchste Straight Flush, also die höchsten fünf gleichfarbigen Karten (Ass, König, Dame, Bube und Zehn). Beim Straight Flush ist es so, dass nur fünf gleichfarbige Karten in einer Reihe vorhanden sein müssen. Hier reichen auch 2, 3, 4, 5 und 6. Quads bedeutet vier gleichrangige Karten (beispielsweise vier Mal eine Sechs). Full House ist bekannt für jeweils zwei und drei gleichrangige Karten. Fünf gleichfarbige Karten bedeuten Flush. Haben Sie fünf Karten in einer Reihe, dann ist es ein Straight. Drillinge sind, wie es der Name vermuten lässt, drei gleichrangige Karten. Liegen beispielsweise zwei Damen und zwei Fünfen vor, dann haben Sie zwei Paare. Für ein Paar benötigen Sie zwei gleichrangige Karten. Das Ass ist die höchste Karte.

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