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Die Geschichte des Blackjacks

Blackjack ist das weltweit am häufigsten gezockte Casino-Spiel und erfreut sich sowohl bei Laien als auch bei leidenschaftlichen Spielern großer Popularität. Die einzigartige Mischung aus Können und einem Quäntchen Glück machen den besonderen Reiz dieses Kartenspiels aus. Selbst Hollywood wurde vor einigen Jahren auf das aufregende Spiel aufmerksam und kreierte einen echten Blockbuster mit dem Titel „21“ auf Basis dieses Spiels. Aber woher stammt Blackjack eigentlich und wie entwickelte sich das Spiel zum heutigen Klassiker? Dieser Artikel beschäftigt sich genau mit dieser Fragestellung und beleuchtet die Ursprünge des Casino-Hits.

Die Tradition der Kartenspiele

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Quelle: de.wikipedia.org,
Lizenz: Gemeinfrei

Die abwechslungsreichen Kartenspiele selbst gehen auf eine lange Tradition zurück, wobei die Wurzeln auf das antike China zeigen. Erste Literaturquellen erwähnen bereits eine frühe Art der Kartenspiele im Zusammenhang mit der neunten Dynastie, in der Prinzessin Tongchang herrschte. Die Erfindung von Papier führte später dazu, dass Papierstücke bedruckt und seitdem als Spielkarten benutzt wurden. Anschließend wurden in einem nächsten Entwicklungsschritt Zahlen hinzugefügt, um den Karten eine gewisse Wertigkeit zuzuweisen. Nachdem die Spiele im 14. Jahrhundert auch nach Europa importiert wurden, etablierten sich diese schnell zum festen Bestandteil königlicher Höfe und galten seither als außerordentliches Amüsement. Im 15. Jahrhundert wurden dann auch die dazugehörigen Symbole angepasst, um besser das europäische Königtum und dessen Institutionen zu repräsentieren.

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Die Entstehung von Blackjack

Wer letztlich genau und zu welchem Zeitpunkt Blackjack erfunden hat, ist leider nicht ganz klar. Die meisten Historiker sind sich lediglich darin einig, dass es irgendwann während des 17. Jahrhunderts zum ersten Mal gespielt worden ist. Dabei führt der Großteil der Quellen nach Frankreich, wo das Spiel „Vingt-et-Un“ in vielen Casinos sowie Spielstätten bekannt und langsam populär wurde. Einige weitere Schriften erwähnen das Spiel 17+4 schon früher, nämlich im Sevilla des 16. Jahrhunderts. Das Kartenspiel soll, ähnlich wie die heutige spanische Version des Blackjacks, ohne Zehnen und mit Assen als Doppelfunktion (1 und 11) gespielt worden sein.

Eine weitere Theorie schreibt den Römern die Erfindung des Kartenspiels zu. Die Hypothesen besagen, dass die damaligen Römer eine vergleichbare Form von Blackjack mit hölzernen Blöcken gespielt haben sollen, die verschiedene numerische Werte besaßen. Bekannt ist, dass die Bewohner des ehemaligen Imperiums Glücksspiel liebten und auch ausgiebig betrieben. Ob sie nun aber das Kartenspiel wirklich erfanden, bleibt ungeklärt.

Die Rolle von Las Vegas

Wirklich populär wurde das Spiel allerdings nirgendwo anders, als in dem Glücksspiel-Mekka Las Vegas. Nachdem das damals in Europa beliebte Kartenspiel im frühen 18. Jahrhundert nach Amerika gebracht und das Glücksspiel 1931 im Bundesstaat Nevada legalisiert wurde, steigerte sich die Popularität rasend schnell. Das erkannten auch die Casino-Betreiber in Las Vegas und so verpassten sie dem Spiel noch einen besonderen Anreiz, indem sie eine besonders hohe Auszahlung (damals 10:1) auf jede Kombination des Pik Asses und schwarzen Buben (Pik und Kreuz) aussetzten. Was danach geschah ist heutzutage Geschichte.

Las Vegas bei Tag
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Nachdem Blackjack in den Casinos und Spielstätten weltweit einen solch großen Erfolg feierte, wurde das Spielerlebnis mit der Einführung des Internets in der 90er Jahren ein weiteres Mal revolutioniert. Die ersten Online-Casinos begannen zu entstehen und transportierten das altbewährte Spielprinzip ins World Wide Web. Heutzutage bietet jede angesehene Online Spielstätte eine oder sogar mehrere Varianten von Blackjack an und erfüllen damit die Wünsche der Spieler nach zeit- und ortsunabhängigen Zugang zu einer schnellen Partie des weltbekannten Kartenspiels.

Obwohl letzten Endes nicht zweifelsfrei klar ist, wer das Spiel erfand, ist es jedoch bewiesen, dass sich das heute bekannte Kartenspiel durch ganz unterschiedliche Einflüsse nach und nach zu dem entwickelt hat, was heutzutage als Blackjack weltweit gespielt wird. Die Regeln sind dabei nach wie vor leicht zu erlernen, die entsprechenden Strategien locken immer wieder gewiefte Zocker hervor, die sich einen Vorteil gegenüber der Bank ausrechnen und das Spiel selbst scheint ungebremst weiter an Popularität zu gewinnen. Wir freuen uns daher bereits auf die nächste Evolution des Kartenspiels.

Canasta

Canasta kann man zu zweit, zu dritt oder Paaren zu viert spielen. Für vier Spieler ist das Spiel mehr interessant und spannend.

Mau-Mau

Das Ziel des Spieles ist von allen eigenen Karten loszuwerden. Das Spiel endet dann, wenn einer der Spieler alle Karten gestürzt hat.
Kurz ist eine Ansage in verschiedenen Kartenspielen. Dabei kann sie verschiedene Bedeutungen haben, angefangen von dass der Spieler alle Stiche macht, über das keine weiteren Karten vom Talon...

Doppelkopf

Von vier Personen in zwei Teams gegeneinander gespielt und verfolgt das Ziel gemeinsam mit dem Partner möglichst viele Punkte zu erhalten.

Sechsundsechzig

Sechsundsechzig ist das Kartenspiel, das deutsche Herkunft hat, und gehört zur Familie Bézique. Das Spiel ist sehr klug und fordert die

Texas Hold’em

Das Kartenspiel Texas Hold’em ist eine Poker-Variante und wird besonders häufig in Spielbanken neben Seven Card Stud angeboten.