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Mau-Mau

Mau-Mau ist ein weltweit sehr beliebtes Kartenspiel. Zwei bis sechs Spieler versuchen dabei ihre Karten so schnell wie möglich abzulegen. Gespielt werden kann sowohl mit 32 Karten als auch mit jeder anderen Anzahl an Karten, hinzu kommt noch das von Region zu Region verschiedene Kartenblätter benutzt werden. Hier in Deutschland wird hauptsächlich mit dem deutschen Kartenblatt mit 32 Karten gespielt.

Das wird gebraucht

Kartendeck ohne Joker Zwei Spieler

Da Mau-Mau weltweit gespielt wird, gibt es nicht nur verschiedene Namen, sondern auch zig verschiedene Regeln. Diese Regelunterschiede fangen an von der Bedeutung der Karten bis hin zu was wann ausgerufen werden muss. Eines ist allen Varianten gemeinsam: jeder Spieler bekommt am Anfang eine gewisse Anzahl an Karten und muss diese versuchen so schnell wie möglich wegzulegen.

Spielregeln

Im Folgenden werden die Grundregeln von Mau-Mau genauer erklärt, auch diese können von Region zu Region abweichen. Zuerst bekommt jeder Spieler fünf, manchmal auch sechs, Karten ausgeteilt. Diese hält er auf der Hand. Die verbleibenden Karten kommen auf einen Stapel in die Mitte und die oberste Karte wird umgedreht und daneben gelegt.

Anschließend versucht im Uhrzeigersinn jeder Spieler eine Karte abzulegen. Damit der Spieler eine Karte ablegen darf, muss diese den gleichen Wert oder die gleiche Farbe wie die zuletzt gelegte Karte haben. Als Beispiel wenn eine Herz Neun oben liegt, dann muss der nächste Spieler entweder eine Herzkarte oder eine weitere Neun dazu legen.

Es werden so lange Karten abgelegt bis ein Spieler keine passende Karte mehr hat. Wenn er nicht ablegen kann, dann muss er eine Karte vom Stapel ziehen. Wenn er nun diese Karte ablegen kann, dann darf er dies tun (es gibt allerdings auch die Regel, dass eine gezogene Karte nicht mehr in dieser Runde abgelegt werden darf).

Spielablauf – unterschiedliche Kartenwerte

Besondere Spannung bringt, dass die verschiedenen Kartenwerte eine Bedeutung haben (die Kartenwerte weichen und auch die Bedeutungen weichen hier sehr oft ab). Wird zum Beispiel eine Sieben abgelegt, dann muss der nächste Spieler zwei Karten ziehen. Hat er jedoch selbst eine Sieben so kann er verdoppeln und der nächste Spieler muss vier Karten ziehen. Bei einem Ass dagegen muss der nächste Spieler aussetzen, kann aber auch hier mit einem weiteren Ass das Aussetzen auf den nächsten Spieler weiter schieben. Wird eine Neun gelegt, dann ändert sich die Spielrichtung und wer einen Buben legt, der darf sich eine Kartenfarbe wünschen, die der nächste Spieler dann legen muss.

Hat ein Spieler alle bis auf eine Karte abgelegt, dann muss er laut Mau rufen. Vergisst er es muss er eine oder zwei weitere Karten ziehen. Sobald dann auch die letzte Karte abgelegt wurde ruft der Spieler Mau-Mau und hat gewonnen. Die verbliebenen Spieler spielen dann den zweiten, dritten und alle weiteren Plätze unter sich aus.

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